FDP macht keine Politik für Radwege
Liebe FDP, dieser plumpe Versuch die Radfahrer als Wähler zu gewinnen, dürfte wohl nach hinten losgehen. 
Schriftgröße und -farbe auf dem Wahlplakat zeigen klar, welchen Stellenwert der Radverkehr für die FDP hat.
Die Sanierung von Nebenstraßen und die Schaffung von Radwegen darf auch nicht verbal auseinander gebracht werden. Im Kommunalwahlprogramm der FDP wird der Ausbau von Radwegen im Wesentlichen nur auf Hauptrouten gefordert. Das ist zu wenig. Ein durchdachtes Radverkehrskonzept darf nicht an der Hauptstraße aufhören, sondern sollte ab diesem Punkt erst richtig zur Geltung kommen. Straßensanierung ohne Radwegintegration muss zur absoluten Ausnahme werden.
Eine besonders kreative Idee findet sich dann doch noch im FDP Wahlprogramm. Zur Verbindung der Elbufer sollen „an geeigneten Stellen Fahrrad- und Fußgängerbrücken in anspruchsvoller, futuristischer Architektur mit modernsten Verbundbaustoffen als schmales kaum sichtbares Band“ dienen. Liebe FDP, das Letzte was, Dresdner Radfahrer brauchen, sind neue Brücken.
Ich möchte nur mal hinzufügen, dass die FDP es geschafft hat bei den drei Stadtratssitzungen, die ich in letzter Zeit auf der Zuschauertribüne verfolgt habe, nur gegen die Berücksichtigung von Radfahrer interessen zu stimmen.
Hier ein zwei kleine Links:
Kommentar von Achim Wesjohann zu den Alles-Jetzt-und-ohne-Steuern-Forderungen der FDP
Radverkehrs-Spezial Broschüre von Stephan Kühn
Pressemitteilung der Grünen Jugend

Oder rufen Sie mich an!
(Ich rufe zurück).
Vielen Dank,
Anselm Zebner
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