Am 10. Oktober widmete sich das Dossier des Deutschlandfunks dem Thema “Wirtschaft ohne Wachstum?”
Ein inhaltlich sehr gut ausgearbeiteter Beitrag von Mathias Greffrat mit Gedanken von
- Rolf-Peter Sieferle, Professor an der Universität St. Gallen
- Elmar Altvater, Politikwissenschaftler an der FU Berlin, Autor des Buches: Das Ende des Kapitalismus wie wir ihn kennen
- Nicholas Stern, britischer Ökonom und Autor des Stern-Reports zu den ökonomische Folgen des Klimawandels (9 Seiten, deutsch) und des Buches “The global Deal”
- Otmar Edenhofer, Prof. für Klimaökonomie an der TU Berlin und Mitglied des Internationalen Klimarat IPCC.
Kann man auf dieser endlichen Welt ein unendliches Wirtschaftswachstum haben? – Natürlich geht das nicht, obwohl viele Politiker es immer wieder verkünden. Hierzu:
Seit 30 Jahren etwa sinken in den entwickelten Industrienationen die
Wachstumsraten. Und die Löhne. Und in Deutschland sank außerdem das
Arbeitsvolumen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Aber die Geldeinkommen und
die Vermögen an der Spitze der Pyramide stiegen steil an. Es war viel
Geld da. Zuviel Geld. Mehr Geld, als eine Wirtschaft, die in einer
saturierten Gesellschaft nur noch schwach wächst, als produktives Kapital
nutzen konnte.
Vor allem aber sind jährliche Wachstumsraten von 10-15% keine Selbstverständlichkeit. Was passiert, wenn man die Wachstumsannahmen weiterdenkt? (s.9)
Zur Zeit wächst das Welt-Sozialprodukt um 5 Prozent im Jahr. Aber schon
bei einem jährlichen Wachstum von 3 Prozent würde die
Weltwirtschaftsleistung bis zum Jahre 2110 ums 19 fache steigen.
Die Sendung, zu der es ein Manuskript online gibt, ist aber keine Krisenwehgeschrei, sondern versucht auch ein Weg in die Zukunft zu zeigen.


Oder rufen Sie mich an!
(Ich rufe zurück).
Vielen Dank,
Anselm Zebner
Letzte Kommentare