Da ich gerade meine Diplomarbeit über Cloud Computing und Software-as-a-Service schreibe, bekomme ich manchmal richtig schön gemachte Videos zu sehen. Dieses zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie es die Industrie und das Internet verändert. Viel Spaß!
Dieser Ausblick auf CLaud Computing ist eigentlich für einen Newsletter geschrieben worden, kann aber aus verschiedenen Gründen jetzt hier veröffentlicht werden.Wer noch nie etwas von Cloud-Computing gehört hat, wird jetzt aufgeklärt.
Woher Wolken kommen und was sie hergetrieben hat
Cloud Computing ist mittlerweile kein Hype mehr, sondern der nächste nicht mehr zu übersehende Evolutionsschritt hin zur Industrialisierung der IT. Der Begriff wurde bereits zu frühen Zeiten des Internets verwendet und beschreibt die “nebulös bleibende…Rechnerlandschaft“. Kevin Marks (Technocrati, Google) beschreibt die Herkunft wie folgt: “Comes from the early days of the Internet where we drew the network as a cloud… we didn’t care where the messages went… the cloud hid it from us”. Das Netzwerk (TCP/IP Abstaktion) wurde als Cloud bezeichnet, später die Dokumente, also das WWW selber.
Cloud Computing nach jetzigem Verständnis wurde technologisch ermöglicht durch Virtualisierung, Breitband-Internet, Grid-Computing und neue Webtechnologien. Die Innovatoren und originären Anbieter (Amazon, Google, Salesforce) wurden aber weniger wegen neuer Hardware sondern mit dem Web 2.0 groß. Auf Grund dieser Tatsache wird Software-as-a-Service als Disruptive Technologie (1) betrachtet. Disruptive Technologien sind neue, technologisch einfachere Produkte, die ursprünglich für einen anderen, weniger lukrativen Markt entwickelt wurden und dort erfolgreich wurden. Mit dieser Reife machen sie dann etablierten Unternehmen in hochprofitablen Märkten Konkurrenz und zwingen diese ihr Angebot anzupassen. Ein Beispiel hierfür Google, die anfangs nur werbefinanzierte Suchdienste und später Webmail anbot, sich auf diesem kostenfreien B2C-Markt so sehr etablierte, dass nun auch kleinere und mittlere Unternehmen Google Enterprise Apps nutzen und das Unternehmen so auch dem bisher unangefochtenen Platzhirsch Microsoft für Office-Lösungen Konkurrenz macht und zum Nachziehen zwingt (MS Online Services/ Win Azure).
-Infrastructure-as-a-Service, IaaS – niedrigste Integrationsstufe: Angebot scalierbarer Speicher, CPU, DB
Wo Wolken hinziehen und welches Wetter das mit sich bringt
Die IT-Branche konsolidiert sich und Cloud Computing ist einer der Treiber damit Software und IT-Leistungen zu Commodity-Gütern werden. Nach Benlian/Hess (4) wird sich der Markt in starke Kernhersteller (Anbieter eines Kernproduktes und einer darauf beruhenden Plattform mit Partnernetzwerk) sowie Komplementäre (kleine Softwareentwickler/Start-Ups die bestehende Plattformen von Kernherstellern zum entwickeln und Anbieten ihrer Dienste nutzen) aufteilen. Für diesen Fall hätte IDS Scheer mit einem eigenen Rechenzentrum und der Arbeit an einer API sowie einem Industrie-Standard (ARIS/EPK) eine gute Ausgangsposition.
Diese Chance gilt es jetzt wenn sich der Markt bildet strategisch zu nutzen, denn SaaS ist weniger ein neues Preismodell, vielmehr ein neues Paradigma worauf ein neues Geschäftsmodell aufzubauen ist. Neu entwickelt werden müssen hierfür sind neben dem Produkt (Versionierungspolitik, Service), der Preis und die Änderung der KPIs in Vertrieb und Management.
Anselm Zebner studiert Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden und schreibt im Moment seine Diplomarbeit über Software-as-a-Service bei IDS Scheer, ARIS Managed Services in Freiburg.
Discleimer: “The postings on this site are my own and don’t necessarily represent IDS Scheerss positions, strategies or opinions“.
1 Christensen, Clayton M. (1997) “The Innovator’s Dilemma” Harvard Business School Press
Otmar Edenhofer, Prof. für Klimaökonomie an der TU Berlin und Mitglied des Internationalen Klimarat IPCC.
Kann man auf dieser endlichen Welt ein unendliches Wirtschaftswachstum haben? – Natürlich geht das nicht, obwohl viele Politiker es immer wieder verkünden. Hierzu:
Seit 30 Jahren etwa sinken in den entwickelten Industrienationen die
Wachstumsraten. Und die Löhne. Und in Deutschland sank außerdem das
Arbeitsvolumen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Aber die Geldeinkommen und
die Vermögen an der Spitze der Pyramide stiegen steil an. Es war viel
Geld da. Zuviel Geld. Mehr Geld, als eine Wirtschaft, die in einer
saturierten Gesellschaft nur noch schwach wächst, als produktives Kapital
nutzen konnte.
Vor allem aber sind jährliche Wachstumsraten von 10-15% keine Selbstverständlichkeit. Was passiert, wenn man die Wachstumsannahmen weiterdenkt? (s.9)
Zur Zeit wächst das Welt-Sozialprodukt um 5 Prozent im Jahr. Aber schon
bei einem jährlichen Wachstum von 3 Prozent würde die
Weltwirtschaftsleistung bis zum Jahre 2110 ums 19 fache steigen.
Die Sendung, zu der es ein Manuskript online gibt, ist aber keine Krisenwehgeschrei, sondern versucht auch ein Weg in die Zukunft zu zeigen.
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN-Fraktion Olaf Reiter: Architekt und Energieberater, Leiter des Arbeitskreises Energiesparendes und ökologisches Bauen der Architektenkammer Sachsen
Moderation: Stephan Kühn: grüner Stadtrat
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II soll Sachsen 600 Mio Euro vom Bund erhalten, die mit eigenen 200 Mio Euro ergänzt werden. Die Nutzung dieser Gelder für ökologische Investitionen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung würde die Chance bieten, die Konjunktur zu beleben, das Klima effektiv zu schützen und Energiekosten spürbar und langfristig zu senken.
Gebäudesanierung und Umrüstung von Heizanlagen kosten zwar viel Geld, zahlen sich aber in vielerlei Hinsicht schnell aus — für Hausbesitzer, Mieter und die Umwelt. Zugleich liegt auf diesem Gebiet einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für das Handwerk.
Welche Hemmnisse erschweren und welche Potentiale fördern eine umfassende Energetische Gebäudesanierung auch in Dresden? Welche Fördermöglichkeiten bestehen aktuell und wie lassen sich diese sinnvoll nutzen? Welche praktischen überzeugenden Beispiele existieren? Welche bautechnischen Möglichkeiten gibt es?
Diese Fragen sollen gemeinsam mit Experten, lokalen Akteuren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.
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Am Mittwoch, den 1.April besuchte ich den Stammtisch des Gewerbevereins Plauen. Der Gewerbeverein besteht aus Selbstständigen hauptsächlich um das Ortsamt Plauen und an der Chemnitzer Straße. Der Verein soll Gewerbetreibende zusammenbringen, um gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit und Werbung zu machen. Dieser Stammtisch am 4.April diente der Planung eines Infostandes beim “Familienfest am Fichtepark” am 1.Mai sowie dem Müllerbrunnenfest Anfang August.
Ich unterstütze die Arbeit und die Ziele des Gewerbevereins aus ganzem Herzen. Mir ist wichtig, dass die Stadtteile ihre Zentren haben. Einkaufmöglichkeiten vor Ort sind Ziel der Grünen Kommunalpolitik, da sie zum einen durch Individualität und Verwurzelung vor Ort eine andere Kultur schaffen und weil sie helfen, eine “Stadt der kurzen Wege” zu schaffen.
Kurze Wege zu Geschäften, (Arzt-)Praxen, Schulen und Kitas
helfen Verkehrsprobleme und Autonutzung zu vermeiden
führen somit zu weniger Umweltverschmutzung und Lärmbelastung für Anwohner
machen die Stadtteilzentren lebenswert.
Ich werde die Arbeit des Gewerbevereins weiter mitververfolgen und wünsche von ganzem Herzen viel Erfolg!
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